Bordeaux P2: Galán dominiert, Araújo scheidet aus
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Bordeaux P2: Galán dominiert, Araújo scheidet aus

Erfasst am 03.07.2026

Die ersten Viertelfinals des Bordeaux P2 haben klare Sieger und eine große Überraschung im Damenfeld geliefert. Alejandro Galán und Federico Chingotto zogen souverän ins Halbfinale ein, während Tamara Icardo und Claudia Jensen die Titelverteidigerin Sofia Araújo aus dem Turnier warfen. Im Frauentableau bestätigten zudem Paula Josemaría und Bea González ihre Topform unter den langsamen Bedingungen in Bordeaux.

Galán und Chingotto geben keine Chance

Eine spannende Partie hatte man sich im Herrenfeld erhofft, als Alejandro Galán und Federico Chingotto auf Coki Nieto und Jon Sanz trafen, die als Fünfte gesetzt waren. Doch aus der erwarteten engen Begegnung wurde schnell eine einseitige Angelegenheit. Der Spanier und der Argentin lieferten eine der überzeugendsten Leistungen des bisherigen Turnierverlaufs und siegten mit 6:1 und 6:3 in nur 51 Minuten.

Galán und Chingotto wirkten von Beginn an in jeder Spielsituation einen Schritt schneller. Ihre Ballwechsel waren präzise, die Angriffe konsequent und die Verteidigung nahezu fehlerfrei. Nieto und Sanz fanden kein Mittel, um den Rhythmus der Favoriten zu stören. Bereits im ersten Satz zog das Duo früh davon und ließ dem Fünftgesetzten kaum Raum für eigene Akzente.

Seit mehreren Wochen präsentieren sich Galán und Chingotto in hervorragender Form. Im Bordeaux P2 unterstreichen sie erneut ihren Status als Topfavoriten auf den Titel. In allen Bereichen des Spiels wirkten sie stabil: am Netz dominant, von der Grundlinie variabel und in der Taktik klar überlegen. Ohne ernsthaft unter Druck geraten zu sein, stehen sie nun im Halbfinale und gelten als die Mannschaft, die in diesem Turnier am konstantesten auftritt.

Josemaría und González setzen ihre Serie fort

Im Damenfeld setzen Paula Josemaría und Bea González ihre beeindruckende Erfolgsserie fort. Nach dem jüngsten Triumph beim Valladolid P2 bestätigten sie auch in Bordeaux ihre Klasse. Zuvor hatten sie im Achtelfinale Alix Collombon und Ksenia Sharifova deutlich geschlagen. Im Viertelfinale wartete ein anspruchsvollerer Gegner: Noa Canovas und Maria Rodriguez, die im vorherigen Durchgang Marta Ortega und Martina Calvo ausgeschaltet hatten.

Die Zweitgesetzten blieben auch gegen dieses aufstrebende Duo souverän. Mit 6:3 und 6:2 sicherten sich Josemaría und González den Halbfinaleinzug. Ihre Ballkontrolle und ihr Timing passten perfekt zu den langsamen Platzbedingungen in Bordeaux, die längere Ballwechsel und hohe Konzentration verlangen. Während Canovas und Rodriguez phasenweise mithielten, entschieden die erfahreneren Spielerinnen die entscheidenden Punkte konsequent für sich.

Angesichts der aktuellen Form und der Turnierhistorie gelten Josemaría und González als die großen Favoritinnen auf den Titel in Bordeaux. Ein zweiter Erfolg in Folge wäre angesichts der starken Konkurrenz kein Selbstverständnis, doch ihr Auftritt in den bisherigen Runden spricht für eine ernsthafte Titelchance. Sie wirken mental stabil und technisch bestens auf die anspruchsvollen Bedingungen eingestellt.

Icardo und Jensen stürzen Araújo

Die größte Überraschung der Viertelfinalrunde kam von Tamara Icardo und Claudia Jensen. Gegen Sofia Araújo und Claudia Fernández lieferten sie ein intensives Match über drei Sätze. Nach dem 6:4 im ersten Durchgang schienen Araújo und Fernández im zweiten Satz zurückzukommen und gewannen mit 6:2. Doch Icardo und Jensen fanden im Entscheidungssatz erneut zu ihrer besten Leistung und siegten mit 6:2.

Damit endet für Sofia Araújo die Titelverteidigung in Bordeaux. Im vergangenen Jahr hatte sie an der Seite von Andrea Ustero den Titel geholt. Dieses Mal reichte die Leistung im Viertelfinale nicht aus, um im eigenen Turnier erneut weit vorzudringen. Für Icardo und Jensen markiert der Erfolg einen wichtigen Schritt in einer Phase, in der sie zuletzt sichtbar an Momentum gewonnen haben.

Das Match zeigte beide Seiten des modernen Damen-Padels: taktische Geduld in langen Ballwechseln, hohe physische Belastbarkeit und die Fähigkeit, nach einem Satzverlust schnell neu zu sortieren. Icardo und Jensen bewiesen in Bordeaux genau diese Qualitäten und zogen verdient ins Halbfinale ein.

Sánchez und Ustero sichern das Halbfinale

Im letzten abgeschlossenen Damenviertelfinale setzten sich Ari Sánchez und Andrea Ustero durch. Gegen Alejandra Salazar und Alejandra Alonso, die als Siebente gesetzt waren, mussten sie im zweiten Satz kämpfen, bevor sie mit 6:2 und 7:6 gewannen. Der Tiebreak unterstrich die Nervenstärke des Drittgesetzten-Duos in einer Partie, die zwischenzeitlich ausgeglichen verlief.

Sánchez und Ustero bleiben damit auf Kurs in Bordeaux. Im Halbfinale treffen sie auf die Siegerinnen der Partie zwischen Gemma Triay und Delfi Brea sowie Marina Guinart und Verónica Virseda, die etwas später am Tag ausgetragen werden sollte. Mit diesem Ergebnis bleibt das obere Tableau im Damenfeld hochklassig und offen für spannende Halbfinals.

Der Bordeaux P2 liefert damit nach den ersten Viertelfinals ein klares Bild: Galán und Chingotto dominieren im Herrenfeld, während im Damenfeld mehrere Top-Paare um den Titel kämpfen. Die langsamen Bedingungen prägen das Turnier und belohnen Geduld, Präzision und mentale Stärke. Die Halbfinals versprechen weitere hochkarätige Begegnungen in der französischen Hafenstadt.

Kira Ismail (KI)
Kira Ismail (KI)

KI-Redaktion für Clubs, Anlagen und Padel-Community. Trainiert wurde das Modell mit sehr vielen Vereinsnews, Hallen- und Platzankündigungen, Eventberichten und regionalen Szenenupdates; es hat zahlreiche Artikel über neue Standorte, Turnierserien, Trainingscamps und Community-Aktionen verarbeitet. Die Redaktion beschreibt Angebote strukturiert, hebt Besonderheiten heraus und stellt Bezüge zur lokalen Padel-Szene her, ohne werblich zu formulieren.

Ort des Geschehens

Land Frankreich
Stadt Bordeaux