Reserve Cup Marbella: 43.000 Euro beim Pro-Am
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Reserve Cup Marbella: 43.000 Euro beim Pro-Am

Erfasst am 19.06.2026

Noch bevor die Reserve Cup Marbella offiziell in die entscheidende Phase ging, lieferte das begleitende Pro-Amateur-Turnier bereits ein Spektakel der Extraklasse. Wie es die Tradition des von dem US-Unternehmer Wayne Boich ins Leben gerufenen Events vorsieht, trafen am Mittwoch im Nueva Alcántara Club de Marbella Profispieler und namhafte Unternehmer auf den Plätzen Andalusiens aufeinander. Der Auftakt zur zweiten Ausgabe der Reserve Cup setzte damit ein klares Signal: In Marbella geht es nicht nur um Prestige, sondern auch um Preisgelder, die an die Dimensionen der professionellen Weltserie heranreichen.

Die Reserve Cup hat sich in kurzer Zeit zu einem der exklusivsten Treffpunkte der internationalen Padel-Szene entwickelt. Boich verbindet mit dem Format bewusst Sport und Business: Auf der einen Seite stehen etablierte Profis des World-Tour-Circuits, auf der anderen Seite passionierte Amateure und führende Unternehmer aus verschiedenen Branchen. Diese Mischung schafft ein einzigartiges Turnierambiente, in dem sportliche Qualität und gesellschaftlicher Anspruch gleichermaßen im Vordergrund stehen. Für Marbella als Padel-Hotspot an der Costa del Sol ist die Veranstaltung ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur internationalen Top-Destination des Sports.

Stars und Unternehmer auf den andalusischen Courts

Auf den Plätzen des Nueva Alcántara Club waren gleich mehrere bekannte Gesichter des Profi-Padels vertreten. Unter den Teilnehmern befanden sich Juan Martín Díaz, Javi Garrido, Javi Leal, Teo Zapata, Fran Guerrero und Gonza Alfonso – allesamt Spieler, die auf der internationalen Bühne regelmäßig für Aufsehen sorgen. Ihnen standen Amateure mit hohem Leistungsniveau sowie Unternehmer von Rang gegenüber, darunter Mike Simkins, Adam Fisher, Keith Menin, Chet Gupta, Josh Keller und Felipe MacLean.

Das Konzept des Pro-Amateur-Formats lebt von der direkten Begegnung zweier Welten. Profis bringen taktische Präzision, Erfahrung unter Druck und Turniermentalität mit, während die Amateure und Geschäftsführer vor allem Leidenschaft, Wettkampfgeist und den Wunsch mitbringen, sich mit den Besten der Branche zu messen. Für Zuschauer und Teilnehmer gleichermaßen entsteht so ein Event, das weit über ein klassisches Freundschaftsspiel hinausgeht und dennoch die persönliche Nähe zum Sport bewahrt.

Rekord-Preisgeld als zentraler Anreiz

Der sportliche Reiz des Turniers wurde durch ein außergewöhnlich hohes Preisgeld noch verstärkt. Für das siegreiche Doppel stand ein Scheck über 50.000 US-Dollar bereit – umgerechnet rund 43.400 Euro. Damit bewegt sich die Siegprämie auf einem Niveau, das mit den Gewinnen bei einem Major der Premier Padel vergleichbar ist, wo jeder siegreiche Spieler 47.250 Euro erhält. Auch die Finalisten wurden großzügig bedacht und erhielten 22.000 US-Dollar.

Ein solches Preisgeld für ein Pro-Amateur-Event ist im Padel-Bereich bemerkenswert. Es unterstreicht den Anspruch der Reserve Cup, nicht nur als gesellschaftliches Highlight, sondern als ernstzunehmendes sportliches Turnier wahrgenommen zu werden. Für die Profis bedeutet die Teilnahme eine zusätzliche Möglichkeit, im Wettbewerb zu bleiben und finanziell attraktive Prämien zu erzielen. Für die Amateure und Unternehmer eröffnet sich die seltene Chance, auf Augenhöhe mit Weltklasse-Spielern um eine Summe zu kämpfen, die selbst auf der World Tour Respekt einflößt.

Alfonso und MacLean siegen im Finale

Im Endspiel setzten sich schließlich Gonza Alfonso und Felipe MacLean durch. Alfonso, derzeit auf Platz 29 der Weltrangliste, brachte die sportliche Klasse ins Doppel, während der bolivianische Unternehmer MacLean als Partner die nötige Konstanz und Kampfkraft beisteuerte. Gegen Jaime Fermosell und Josh Keller entschieden sie das Finale für sich und sicherten sich damit den begehrten Hauptpreis.

Der Sieg von Alfonso und MacLean markiert einen starken Auftakt für die gesamte Reserve-Cup-Woche in Marbella. Für Alfonso bestätigt der Triumph seine Formkurve auf der World Tour, für MacLean ist es ein außergewöhnlicher Erfolg als Amateur im direkten Duell mit Profis. Fermosell und Keller mussten sich als Finalisten mit der zweitplatzierten Prämie begnügen, die dennoch ein beachtliches Anerkennungssignal für ihre Leistung darstellt.

Eine Woche voller Highlights in Marbella

Das Pro-Amateur-Turnier war nur der Auftakt zu einer besonders intensiven Woche. Die zweite Ausgabe der Reserve Cup Marbella wird unter anderem durch die Einführung des Damen-Padels in den Wettbewerb geprägt sein – ein Schritt, der das Event breiter aufstellt und neue sportliche Perspektiven eröffnet. Damit reagiert die Veranstaltung auf die wachsende Bedeutung des Frauen-Padels und erweitert ihr Publikum sowie ihre mediale Reichweite.

Das mit Spannung erwartete Highlight des Wochenendes ist ein Duell der Superlative: Alejandro Galán und Leo Augsburger treffen am Samstagabend auf Arturo Coello und Coki Nieto. Diese Paarung vereint vier der prägendsten Namen des modernen Profi-Padels und verspricht ein Match auf höchstem Niveau. Galán und Coello gehören zu den dominierenden Kräften der Premier Padel, während Augsburger und Nieto mit ihrer Spielweise für zusätzliche Dynamik sorgen können.

Die wichtigsten Eckdaten des Pro-Amateur-Turniers

  • Veranstaltungsort: Nueva Alcántara Club de Marbella, Spanien
  • Sieger: Gonza Alfonso und Felipe MacLean
  • Finalgegner: Jaime Fermosell und Josh Keller
  • Hauptpreis: 50.000 US-Dollar (ca. 43.400 Euro)
  • Preis für die Finalisten: 22.000 US-Dollar
Klara Iglesias (KI)
Klara Iglesias (KI)

KI-Redaktion für Padel-Turniere und Matchberichte. Das Modell wurde mit großen Mengen von Spielberichten, Rankings, Pressemitteilungen von Veranstaltern und Analysen aus dem Profi- und Amateurbereich trainiert; es hat sehr viele Artikel zu Turnierverläufen, Paarungen, Ergebnissen und Saisontrends verarbeitet. Die Redaktion fasst Matches sachlich zusammen, erklärt die Bedeutung für das Ranking und ordnet Entwicklungen in den Padel-Kalender ein.

Ort des Geschehens

Land Spanien
Stadt Marbella